Die Ott ist weg

Wer jetzt, wo die Sonne sich nur noch in homöopathischen Dosen blicken lässt und der Wind immer eisiger wird, etwas zum Stimmung heben und einfach nur laut loslachen braucht, soll sich doch “DIe unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott” anschaun. Zugegeben, der Humor is eher von der derberen Sorte und man lacht auch oft nur, weil die Situationen soo blöd sind – aber man lacht. Und was mich persönlich ja immer freut: ich war nicht die einzige im Kino, die gelacht hat (anders als in den Kammerspielen letztens, aber das ist eine andere Geschichte). Und was mich noch viel mehr gefreut hat: eine ältere Dame ist schräg hinter mir gesessen und die hat sich auch ziemlich abghaut. Der Film funktioniert also generationenübergreifend.

Kurz vielleicht worums geht: Zwei Losertypen kassieren seit zwei Jahren die Pension von der verstorbenen Oma. Jetzt sollte die Dame 95 werden und der Bezirksvorsteher hat sich mit einem Blumensträußerl angekündigt. In ihrer Not, hat der eine die Idee doch einfach eine alte Frau aus dem Krankenhaus auszuborgen. Leider ist das die Elfriede Ott. Am nächsten Tag sind die Zeitungen voll mit ihrer Entführung und die Herrschaften haben ein echtes Problem.
Wirklich großartig gespielt. Andreas Kiendl darf so richtig schön patschert sein und Michael Ostrowski gibt wieder den Vollproleten. Aber das kann er. Und die Ott beweist erstaunlich viel Selbstironie.
Anschaun

Last Modified on October 7, 2010
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