Chillen mit Glen

Das Wochenende ist ja wettertechnisch nicht ganz so verlaufen wie geplant. Was die gemachten Pläne naturgemäß eher negativ beeinflusst hat. Denn eigentlich wollte ich mit N. und W. ein nettes Wochenende am Acoustic Lakeside Festival am schönen Sonnegger See verbringen. Wobei genau genommen ist das wirklich kein See. Tut mir leid, liebe Veranstalter. Aber ich seh schon ein, Sonnberger Froschlacke klingt halt nicht so verlockend. Na jedenfalls war es uns ein inniges Bedürfnis, Glen Hansard zu sehen. Weil Musical Once und so. Eh schon wissen. Oder? Na, dann müsst’s nachlesen. Deshalb hat uns auch die Schlechtwetter-Prognose nicht davon abgehalten in den Süden zu gurken. Und was soll ich sagen. Der Freitag war wider Erwarten superschön. Und wann hat der Glen, wie wir ihn nennen, gespielt? Am Freitag. Genau. Und wie der gespielt hat. Wäre er nicht schon in unseren Herzen, er hätte den Weg dahin schnell gefunden. Jaja, ich kann auch pathetisch sein. Na jedenfalls war er schon ein Waunsinn. Die anderen Bands waren eh auch voll ok. Nein wirklich, hat alles super gepasst. Aber ganz ehrlich, der Typ hat sich da vollkommen allein mit seiner Klampfe auf die Bühne gestellt und die Leute eine Stunde lang bespaßt. Wir drei sind uns einig: das war schon echt ganz groß. Punkteabzüge gibt’s nur für die 90er Kombi von Jeans mit Hemd und Gilet. Dafür bleibt er uns immer mit: “Put that fog out. I’m not a rockstar.” in Erinnerung.

Und weil ich ja nicht nur vom Glen vorschwärmen kann, ohne dass ihr ein Bild von ihm habt’s, hier einmal ein Liederl von ihm. Bitte anhören.

 

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