Auf der Picknickdecke

Ich wurde gerügt. Das small council hat sich nämlich den ganzen Sommer über recht regelmäßig getroffen und die wirklich grandiose Idee geboren, gemeinsam einen Roman zu schreiben. Das sollte hier unbedingt Erwähnung finden, meint K. Hat es bisher nicht. Deshalb die Rüge. Da ich aber nicht gern geschimpft werde, hier die Korrektur. Wir schreiben einen Roman.

Das ist eigentlich gar nicht so schwer. Im Prinzip braucht man durchschnittlich sechs Personen, einen Park, ausreichend Picknickdecken, damit niemand auf dem blanken Boden sitzen muss, viele feine Sachen zum Schmausen und pro Person etwa eine Flasche Wein. Der Zeitpunkt der größten Kreativität liegt irgendwo zwischen dem Ende der vierten und dem Beginn der sechsten Flasche. Da sind sie aus uns nur so herausgesprudelt, die Sätze.

Worum’s geht? Tja, das wissen wir noch nicht. Aber wir haben schon einen Titel, einen ersten Satz und einen Schlusssatz. Also die Eckpfeiler eine jeden Textes. Sätze für dazwischen haben wir auch schon. Die meisten sind wirklich unglaublich lustig. Leider darf ich sie hier nicht vorab veröffentlichen. Sonst stiehlt sie uns noch jemand.

Leider ist der Sommer jetzt ja doch recht vorbei. Und in den letzten Jahren haben wir es nicht geschafft, die wöchentlichen Konferenzen in die kalte Jahreszeit zu retten. Aber diesmal haben wir einen besseren Grund als nur “es ist so nett zusammen zu sitzen und zu plauschen” (wie ihr seht, wir sind die ärgsten Discohaserln und Partytiger). Diesmal geht es um mehr. Wir haben ein Projekt zu verwirklichen. Ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Einen Traum zu verwirklichen. Wein zu trinken. Und vor allem letzteres haben wir bisher immer sehr ernst genommen und konsequent durchgezogen.

 

PS: Möchte an dieser Stelle übrigens auch einmal rügen. Der Mangel an Kommentaren hier macht mich manchmal schon traurig. Guapa K. (und alle anderen Buchstaben), Meinungen sind willkommen;)

2 thoughts on “Auf der Picknickdecke

  1. Klingt nach einem interessanten Projekt. Ich werds lesen 😉

  2. Super. Dann würd sich eine Printversion also schon auszahlen 😀

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