Montag für Optimisten

Wenn ich schon einmal an einem Montag hier geschrieben habe, waren das sicher keine allzu fröhlichen Mitteilungen. Der Montag hat nämlich von allen Tagen so richtig die Arschkarte gezogen. Den mag keiner. Behaupte ich jetzt einfach einmal. Also ich mag ihn jedenfalls nicht. Einfach weil er echt das große Pech hat, nach dem Sonntag zu kommen. Und wenn dann der Sonntag so ein schöner war, dann hat es der Montag gleich noch amal so schwer. Auch wenn er auch schön ist. Oder gerade weil er schön ist. Weil, wenn schon schönes Wetter, dann bitte frei haben.

Diesen Montag hab ich eigentlich auch nicht sonderlich mögen. Ich habe nicht übermäßig gut geschlafen (das interessiert jetzt wieder einmal alle hier) und dann muss ich montags auch immer um acht anfangen. Das finde ich ja schwierig. Und eigentlich hat dieser Montag noch nicht übermäßig viel Gutes gebracht. El jefe hat irgendwas von irgendwelchen Altersangaben in einem Minifutzi-Artikel geschwafelt, die sowieso keiner braucht. Weil irrelevant und in der Serie, zu der das Gschichterl ghört, waren praktisch nie Altersangaben drin. Ein Anzeigenkunde spielt noch immer Verstecken mit mir (Warum, bitte ist es nicht möglich einfach zu sagen: Hey, wir schalten nix. Damit kann ich umgehen. Aber mit: Ach, ich hab mir das noch nit angeschaut. Rufen’s doch wieder an. Da werd ich auf Dauer unrund). Zudem wart ich auf ein Packerl, dass die Post partout nicht aus dem Verteilerlager lassen will. Ja, die Sendungsverfolgung ist schon praktisch. Und dann sollen heut auch noch Fotos gemacht werden und ich hab einen Pickel auf der Stirn. Ganz toll.

Aber trotz aller Widrigkeiten, geht’s mir grad gut. Also jetzt, im Moment. Genieße ein Bananen-Joghurt mit Schokocornflakes (der Waunsinn! Und so xund;), find’s schön dass ich in meinem Büro bei angenehmen 27 Grad einmal nicht friere (letzte Woche war das echt nit schön), und außerdem bin ich grad mit meiner Arbeit für heute durch. Zudem hab ich am Wochenende meine Kilometer-Zeit verbessern können. Bin zwar noch ganze 27 Sekunden von den angestrebten 5 Min auf den Kilometer entfernt. Aber immerhin 27 Sekunden schneller als beim letzten Lauf. Es wird, meine Lieben, es wird. Nächste Stufe Pfitschipfeil.

Also an alle Montagsmuffel-Kolleginnen: Manchmal isses ja gar nicht so schlimm. Und das Leben kann auch an einem Montag schön sein. Vielleicht braucht man nur das richtige Joghurt.

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