A Jåhr is båld uma

Jahresenden werden ja gerne genutzt, zurückzublicken. Überall gibt es jetzt Best-ofs der schönsten, schrecklichsten, emotionalsten, aufregendsten, traurigsten, lustigsten und was weiß ich noch was Momente des Jahres 2012. Und weil das eh alle anderen machen, muss ich das ja nicht auch noch tun. Also fang ich heute einfach ein neues Blogjahr an. Aber keine Sorge. Ganz ohne Ausblick, was 2013 bringen wird. Nur mit dem Gedanken, dass 2012 wirklich ein Pfitschipfeil war. Gerade erst da und schon wieder weg. Ich fürchte ja, der Spruch “Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit” stimmt irgendwie. Naja, was soll’s. Irgendwie ist es ja gut, dass gewisse Dinge inzwischen vergangen sind. Die schönen Momente würde ich aber gerne noch ein bisserl festhalten. Ansonsten geht’s aber weiter nach vorn. Gestern war es ja noch superschön. So konnte ich mit Schwung und beflügelt durch zwei Glühweine ein letztes Mal im Jahr in die Luft gehen. Ich gestehe ja, die Plusgrade und das sonnige Wetter, die bisher im Dezember vorgeherrscht haben, haben mich verwirrt. Ich bin ja davon ausgegangen, dass ich von einer eher weniger entspannten Weihnachtsstimmung direkt in meine angestammte Winterdepression übergehen kann. Eiseskälte und Lichtmangel helfen dabei normalerweise immer ungemein. Doch die sind ja ausgeblieben. Bisher. Denn der erste Tag im Jahr war wieder Wiener Winterwetter at its best. Naja. Ein bisserl warm war es schon noch. Für Jänner. Aber wir sind am richtigen Weg. Damit kann ich umgehen. Das bin ich gewohnt. Also schau ma amal, was noch so kommt.

 

Silvester-Hüpfer

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