How not to…

Ich bin mir ja nicht zu schade, die Erlebnisse anderer mittels des Elfenbeinturms weiterzuverbreiten. Wenn sich niemand explizit dagegen ausspricht, gehe ich von einem stillen Einverständnis aus. Und um etwaige Plagiate zu vermeiden und in der Folge den Bloggerinnen-Titel aberkannt zu bekommen, kennzeichne ich Zitate, Paraphrasen etc immer schön deutlich und gut erkennbar. Also, folgende Geschichte wurde mir soeben vom lieben W. zugetragen:

Der verbringt seine Zeit momentan ja in den unterschiedlichsten Uni-Bibliotheken. Weil angeblich lernt es sich dort besser als im trauten Heim. Ja eh. Aber wenn er zaus wäre, könnte er nebenbei Wäsche waschen. Na jedenfalls saß er über die Bücher gebeugt neben einem Nachwuchs-Perlhuhn (Wer genau den Begriff als erstes verwendet hat, kann ich nicht mehr ergründen. Ich war’s nicht, weil bei uns auf der Germa oder gar der Vergleichenden gab es diese Spezies nicht. Gemeint sind diese frühkonservativen Hasis mit Perlohrsteckern, meist ergänzt durch Perlenketten. Burberry-Schal und Tods-Schuhis gehören auch zur Grundausstattung.), irgendwas Medizinisches lernend und einem unschnuckigen Medizinstudenten. Und wie versucht der die Gute anzugraben? Indem er sie um Literaturtipps zum Thema X fragte. Sie: “Da kann ich nicht helfen. Ich weiß nicht, worum’s da geht.” Er: “Um Stuhlformen.” Und nein, meine Damen und Herren, damit sind nicht Sitzgelegenheiten gemeint. Um mit einem – eindeutig gekennzeichneten – Zitat zu enden: W.: “Soviel zum Thema ‘Wie werde ich sie los in 10 Sekunden.”

Last Modified on February 7, 2013
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