Don’t be cross. Jump!

Im Land der eingefleischten Teetrinker (ich hab mich so wohlgefühlt) konnten der liebe W. und ich nicht anders. Wir mussten immer wieder in die Luft gehen. Unsere Sprunggelenke haben förmlich gejuckt. Vielleicht hilft’s ja was am Wochenende. Da ist nämlich der Crossrun dran. Im Feber, als wir uns angemeldet haben, da hat sich das wie eine wirklich lustige Idee angehört. Jetzt bin ich mir ja nicht mehr so sicher. Das mag einerseits damit zu tun haben, dass sich meine Wettkampfplanung wiedereinmal als grandios idiotisch herausgestellt hat. Denn der Frauenlauf, an dem ich natürlich – weil ich bin ja so supersportlich – auch wieder teilnehmen werde, der ist am Tag danach. Und das eigentlich angepeilte regelmäßige Intervalltraining ab März ist zunächst am erneuten Schneefall gescheitert. Und dann am Urlaub. Und mit den zweimal danach wirst halt auch nicht wirklich schnell. Also nix mit neuer Bestzeit. Dafür hab ich einen neue Laufhose. Die ist hübsch. Ist ja auch schon was.

Der liebe Werner macht ja auch mit. Also nicht beim Frauenlauf. Dafür müsste er zuviel rasieren. Die Frau glaubt ihm sonst keiner. Aber beim Crossrun. Vielleicht schafft er es ja, das Team mit seiner guten Zeit rauszureißen. Wobei, ganz so überheblich und – ja – gönnerhaft fast schon, müsste er dann auch nicht sein, wenn es um meine Laufleistungen geht. Nur weil er Halbmarathone (ist das das korrekte Plural?) rennt und ich die fünf Kilometer. Ist halt eine andere Spezialisierung. Muss es ja auch Leute geben, die da mitmachen. Ich hab ihn ja am letzten Wochenende gefragt, wie ich das jetzt angehen soll. Weil zwei Wettbewerbe hintereinander. Da muss man sich die Kräfte ja gut einteilen. Vor allem wenn man jetzt nicht soviel davon hat. Ich also: Sollen wir jetzt noch ein Intervalltraining machen? Er: Das bringt jetzt auch nix mehr. Ich: Hmm, dann geh ich am Dienstag noch amal fünf Kilometer laufen. Und unter Umständen am Donnerstag kurz ein bisschen laufen. Meinst das ist klug? Er: Die fünf Kilometer kannst jeden Tag rennen. Das ist ja nicht anstrengend. – Danke, ganz lieb.

Wobei, ich hab’s da vielleicht noch besser getroffen als die liebe C. Ihr Bruder hat zunächst einmal zehn Minuten durchgelacht, als er von ihrem Plan gehört hat, beim Crossrun mitzumachen. Gut, er ist beim Heer. Aber als sie bei einem 5-km-Rennen bei sich in der Nähe teilnehmen wollte, hat er ihr das quasi verboten. Weil, wenn die Leute mitkriegen, dass sie seine Schwester ist und läppische fünf Kilometer rennt… Das ist ja nur für Versager. Gut, er ist ein Ironman. Aber trotzdem. Lasst uns doch unsere persönlichen Erfolge auf den Lulu-Distanzen. Also dann halt, wenn wir jetzt tatsächlich unsere Zeit verbessern. Beim nächsten Rennen zumindest. Bestimmt.

Aber hier einmal die Jump-Fotos von der Insel.

Der Himmel so blau. Fast schon kitschig.
Der Himmel so blau. Fast schon kitschig.
Es geht auch weniger kitschig blau.
Es geht auch weniger kitschig blau.
Das war ein total wichtiger Stein bei den Kelten. Oder so.
Das war ein total wichtiger Stein bei den Kelten. Oder so.
No sheep in Cornwall, aber in Dartmoor wurden wir fündig.
No sheep in Cornwall, aber in Dartmoor wurden wir fündig.
Und dann kam Stonehenge...
Und dann kam Stonehenge…
...one of the biggest Henges in the world.
…one of the biggest Henges in the world.

 

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