Devil take the Hindmost

Eieiei, jetzt will ich endlich von den größeren und kleineren Pannen in Rom berichten, aber was soll ich machen. Ich habe einfach keine Zeit. Aber das heißt nicht, dass es hier ganz ruhig sein muss. Die liebe N. und yours truly waren gestern “Love never dies” anschaun. Wem das jetzt nichts sagt: Das ist die Fortsetzung vom Andrew Lloyd Webber Musical “Phantom of the Opera”. Und ja, der gute Andrew lehnt sich da geschichtentechnisch eher weit aus dem Fenster. Und ja, es klingt teils ein bisserl an den Haaren herbeigezogen. Und ja, vielleicht auch ein bisserl dünn (Das Phantom lebt noch und zwar auf Coney Island, wo es mit Hilfe von Madame Giry und Meg geflohen ist. Hier betreibt es ein schäbiges Theater. Christine ist erfolgreiche Opernsängerin in Paris. Aber der gute Raoul macht gar so viele Spielschulden, dass sie das sagenhafte Angebot eines New Yorker Opernmenschen nicht ausschlagen kann. Also kommt sie samt Mann und Sohn angereist und trifft auf das Phantom). Aber bei Musicals geht es ja eigentlich sowieso viel mehr um die Musik. Da kann man inhaltliche Schwächen schon gerne übersehen. Und was soll man sagen: Andrews Lloyd Webber weiß schon, was er da tut. Auch wenn die Musikstile vielleicht nicht immer passend sind und teils ein bisschen zusammengewürfelt wirken, es gibt da schon ein paar echt gute Stücke. So richtig schön dramatisch. Und das kann ich meiner treuen Leserschaft ja natürlich nicht vorenthalten. Denn ich bin der Meinung, ein bisschen Drama braucht man im Leben. Is ja fad sonst. Ich hab mich auch bemüht, die Versionen zu finden, auf denen Ramin Karimloo zu hören ist. Die Info ist jetzt nur was für Liebhaber(innen), aber der ist wirklich der beste. Und war es schon in Les Miserables. Also bitte anhören.

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