Das Leben ist kein Ponyhof

Ich hatte ja wirklich vor, das neue Jahr mit Freude und Optimismus zu beginnen. Jänner ist ja so halb/halb. Einerseits jährt sich am Anfang, dass meine media naranja mich noch immer aushält. Andererseits ist das Monatsende dem Verlust des anderen wichtigen Mannes in meinem Leben gewidmet. Aber ich wollte mich wirklich einmal mehr der positiven Seite zuwenden. Und dann sch… einem der eigene Körper so ungut rein. Noch mit Ende des Jahres hat mein Schultergürtel beschlossen, dass ich mich jetzt einmal genug bewegt habe. Und jetzt hat mein Organismus scheinbar beschlossen, dass ich genug oder vielleicht zu viel geschlemmt habe und hat mir ein Magengeschichterl verschrieben. Aber ich kann die Schuld immer noch dem lieben W. geben, weil der hat damit angefangen. Worauf ich eigentlich hinaus will: Auch wenn man sich manchmal echt bemüht keinen Jammerliese zu sein und das Gute in allem zu sehen, schießt einem das Leben so derartig quer, dass man fast gar nicht anders kann, als sich eine Runde in Selbstmitleid zu suhlen. Und das tu ich jetzt auch. Ich leg mich ins Bett, den Kübel daneben und hab weiter das Gefühl ich muss sterben. Denn das Leben ist halt kein Ponyhof.

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