Im Oscar-Rennen

Die Award-Seasos ist ja schon eröffnet und die Preise regnen nur so auf die Traumfabrik herab. Und bald gibt es auch schon die begehrtesten Preise, die Oscars. Zeit also, die Nominierungsliste durchzugehen und zu schauen, welchen Film man schon gesehen hat und welcher noch spannend zu sehen wäre. Auf der Haben-Seite war bisher nur “Blue Jasmine” und wenn man mich fragte hat die gute Cate Blanchett jeden einzelnen Preis für ihre Darstellung verdient. Ich finde nur schade, dass Sally Hawkins, die die Nebenrolle ihrer Schwester spielt, da leider ein bisschen vernachlässigt wurde, auszeichnungstechnisch. Die ist nämlich wirklich auch famos. Na, zumindest hat sie die Oscarnominierung. Vielleicht wird’s ja was.

Seit dem Wochenende kann ich auch “12 years a slave” auf meinem Gesehene-Oscar-Filme-Konto verbuchen. Der Film erzählt die wahre Geschichte des Schwarzen Solomon Northup der in den 1840ern als freier Mann in New York gelebt hat, von Slavenhändlern gefangen und in den Süden verkauft wurde. Dort hat er 12 Jahre lang als Sklave überlebt. Die Geschichte ist natürlich harter Tobak aber für mich einer der absoluten Must-sees der Saison. Vor allem auch wegen der Schauspieler. Chiwetel Eijofor (der Ehemann von Keira Knightley in “Love Actually”) in der Hauptrolle des Solomon ist echt großartig und man glaubt ihm jede Emotion, jede Reaktion. Und Michael Fassbender als sadistischer Sklavenhalter ist auch einfach nur der Hammer. Du weißt nie, wie er als nächstes reagieren wird. Wer also einen grandios gespielten Film mit Tiefgang sehen will – look no farther.

So, jetzt muss nur noch “American Hustle” endlich starten, “August: Osage Country” kommt ja leider erst Mitte März., dann hab ich zumindest die nominierten Filme gesehen, die mich echt interessieren.

Last Modified on January 20, 2014
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