Ein bisschen Karibik

Es ist zwar zugegeben nicht kalt (und wenn ich das zugebe ist es wirklich nicht kalt) aber schön ist es auch nicht in good old Vienna. Das Grau in Grau find ich ja zunehmend schwierig. Glücklicherweise hab ich am Wochenende genug Sonne tanken können. Waren an der Heimatfront Schifahren und hatten da auch Glück, weil wir genau die paar Tage erwischt haben, in denen es nicht hektoliterweise Schnee vom Himmel gehaut hat. Sprich wir konnten ein bisschen durchs Winterweiß wedeln (wobei mein Stil eher an das gute alte Pflugfahren erinnert mit gelegentlichem Wechsel zum Schuss-Pflug) und haben es dann wieder hinter die Pack geschafft, bevor die Bergpässe wieder unpassierbar waren. Und auch wenn ich das Bergwinterfeeling echt zu schätzen weiß, so schön langsam hab ich Sehnsucht nach Wärme und Sonne – einfach ein Wetter, das es mir erlaubt meine Wollsachen im Kasten zu lassen. Und weil das wohl noch ein Stückerl dauert, muss halt einmal wieder die Musik als Ersatzbefriedigung herhalten. Und wer lässt sich mehr mit lauen Sommerabenden am Strand, weißem Sand und exotischen Früchten, die auch tatsächlich nach etwas schmecken in Verbindung bringen als Harry Belafonte? Eben. Also bitten wir jetzt einfach einmal Angelina, dass sie ihre Concertina holt und uns entsprechend im Heimathafen begrüßt.

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