Placebo-Effekt

Häschen, ich hoffe ihr habt mich so vermisst, wie ich euch. Aber ich musste leider Schifahren. Das erste Mal seit den Schulschikursen, dass ich eine ganze Woche Schiurlaub hinter mich gebracht habe. Und ich hab mich, meiner Meinung nach, gar nicht so schlecht geschlagen. Kein Muskelkater, keine Verletzungen. Und eine leichte Ombre-Bräune. Also die von Helm und Schibrille bedeckte obere Gesichtshälfte ist eher käsig geblieben, die untere hat eine leichte dunkelweiße Schattierung angenommen. Schaut leider ein bisserl aus als ob ich einen Kinnbart hätte. Aber was soll’s. Schen woas.

Mir täte jetzt ja auch einiges einfallen, was ganz unbedingt in den Elfenbeinturm gehört. Allein, es fehlt an der Zeit. Und deshalb, und weil ich heute früh viel Energie und Schwung brauche, ein kleines Liederl für den Tag. Placebos “Every you, every me” ist nicht nur ein großartiges Lied, es macht mich auch immer ein bisschen nostalgisch. Schließlich war es am Soundtrack zu Eiskalte Engel. Der Film, der alles, was hot and cool war im jungen Hollywood der späten 90er, vereinigt hat. Ryan Phillippe hat 97 Minuten lang eine Schnute ziehen dürfen, die wahrscheinlich Nonchalance anzeigen hätte sollen. Selma Blair durfte das Dummerchen spielen. Reese Witherspoon war das herzige Hasi – und ist es eigentlich bis heute geblieben. Und Buffy durfte einmal böse sein. Und brünett. Ach ja, und Pacey Witter war schwul. Was will man mehr. In diesem Sinne: Genießt diesen unglaublich schönen Frühfrühlingstag so gut es geht. Musik ab!

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