Do you speak English?

Hach, wie geht das, schon wieder ist eine Woche vorbei? Naja, bevor es zu lange her ist, schnell ein kleines Oster-Update. Zu lange her schon? Wurscht. Geht ja auch nicht um die diesjährige Schokoausbeute, obwohl die beträchtlich war. Sondern vielmehr um eine Art Fortsetzung zum Thema Morgenfernsehen. Denn zu meinem Alltime-Favourite “Fit in den Morgen” (Übrigens ganz besonders toll wenn der Vorturner einen knielangen türkisen Glanzeinteiler trägt. Skinfit meets 80s. Ich sage nur, gay as a picknick basket.) hat sich ein zweites nicht nur unterhaltsames sondern auch lehrreiches Programm gesellt. Der Englischkurs auf auch so irgendeinem Absurd-Sender. Also nicht, dass die da jetzt einen neuen aufgenommen hätten. Die haben die Sendung aus den 70ern genommen und strahlen sie jetzt aus. Ich bin zugegebener Maßen vor allem wegen der Story hängen geblieben. Eine Hausfrau, weil was sollen Frauen denn sonst so sein, saugt gerade ihr Wohnzimmer. Natürlich im feschen Kleiderl und Puschelpantoffeln mit Absatz. Was man halt so trägt, wenn man putzt. Da läutet es an der Tür und herein stürmt ein Reporter. Gut zu erkennen am Hut und dem Aufnahmegerät mit Mikrofon, das die Größe eines Münztelefons hat. Auch der Exhibitionisten-Trenchcoat scheint unentbehrlich zu sein. Er will die bezaubernde Hausfrau interviewen, dann hat er eine Überraschung für sie. So, bin ich jetzt die einzige, deren Vorstellungen an dieser Stelle ein bisserl in die schmuddelige Richtung abgleiten?

Jedenfalls fragt er sie nach ihrem Namen und ob sie verheiratet ist. Ist sie natürlich. Sie ist ja sicher schon 30. Dann wird sie gefragt, ob denn der Gatte zuhause ist. Ist er nicht. Er kommt auch erst abends nach Hause. Hallo??!!! Also spätestens jetzt sind alle mit mir in einem Gedankenboot, oder? Sie hat auch keine Kinder, die auf einmal nach Hause kommen können. Und in ihrer Ehe läuft es grade auch nicht so toll. Er will immer nur Fernsehen. Und was passiert?  Nix. Nach all dem zweideutigen Geplänkel hat sie nur Geld gewonnen. Das war die Überraschung. Auch wenn ich in diesen zehn Minuten vielleicht ein wenig an meiner Aussprache feilen konnte, denn natürlich hab ich die Sprechübungen mitgemacht, ein bisserl enttäuscht war ich schlussendlich schon. Ich finde, ich wurde in die Irre geführt. Naja, vielleicht ist der nächste Teil besser.

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