Parkmöglichkeiten

So, über zwei Monate sind um und wenn ich versuche Französisch zu reden, klinge ich immer noch wie Salavatore aus “Der Name der Rose”. Im Straßenverkehr bin ich aber schon eine echte Französin. Ich habe absolut kein Problem damit, jemanden den Parkplatz wegzuschnappen (Ok, nur weil ich gesehen hab, dass da gleich noch ein anderer frei wird, so assimiliert bin ich  dann doch noch nicht. Allerdings hätte die Fahrerin es verdient gehabt. Wer einen zuckerlrosa Kleinwagen fährt, sollte nicht mit dem Respekt der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen.) Vor allem beim Einparken, ohnehin nicht eine meine fahrtechnischen Stärken, hab ich voll das französische Motto “überall und egal wie” übernommen. Was man in der Grand Nation aber nie tun darf: Handbremse anziehen und Gang einlegen. Die Sache ist nämlich die, hier setzt man aufs Kontakteinparken, sprich man fährt solange, bis man wo anstößt. Und da kann es hinsichtlich etwaiger Parkschäden ganz praktisch für das bereits geparkte Auto sein, wenn dieses sich ganz ein bisserl bewegt. Franzosen, oder zumindest Strassburger fahren übrigens auch mit den zerbeultesten Autos Mitteleuropas herum. Da sind sie ganz uneitel.

Folgendes Bild wurde von meiner media naranja aufgenommen, um zu zeigen, dass ich angeblich schon so sch**** einparke, wie die Franzosen. Ich nenne es einen exzellenten Beweis für meinen Intergrationswillen und merke nur an, dass ich mit der Schnauze noch komplett in der angezeichneten Parklücke bin und dass dahinter mehr als genug Platz ist und das eigentlich sowieso egal ist.

2015-02-21 21.42.34 Kopie

Und nur um zu zeigen, dass die Parklücke nicht so einfach zu derwischen ist: So hat der Göttergatte eingeparkt. (Angeblich hat ihn das Vorderauto nach hinten geschoben.) Als kleine Anmerkung: Das Parklückenende ist auch bei ihm beim Vorderrad,

2015-03-26 18.49.09 Kopie

 

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