Dystopie mit Hummer

Herbstln tut’s. Das bedeutet nicht nur bunte Blätter, die es hier tatsächlich massig gibt. Sondern auch Nebel und kürzere Tage. Die perfekte Zeit also, sich wieder öfter ins Kino zu setzen. Damit das Warten auf die nächsten Sternenkriege nicht zu lang wird, gibt es einstweilen auch schon ein paar sehenswerte Filme. Letzte Woche war Crimson Peak dran. Und ja, ich habe einige Zeit hinter meinem Schal verbracht. Ich bin da ja doch etwas zart besaitet. Wer ein bisschen gothic Grusel mag, ist hier gut aufgehoben. Gestern dann also The Lobster. Die Inhaltsangabe hat nach düsterer Dystopie geklungen: In der nahen Zukunft darfst du nur noch als Paar existieren. Alle Singles werden in das sogenannte Hotel gebracht, wo sie 45 Tage Zeit haben, einen neuen Partner, eine neue Partnerin zu finden. Gelingt ihnen das nicht, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und in die Wildnis geschickt. Ein paar ist es aber geglückt zu entkommen. Sie leben in den Wäldern und nehmen Entflohene gerne auf. Aber halt nach ihren Regeln. So weit, so bedrückend. Der Trailer hat dann aber doch schwarzhumorige Momente gezeigt, was für mich dann schlussendlich das Verkaufsargument war. Mit reiner Hoffnungslosigkeit kann ich nicht umgehen. Was man zu sehen bekommt ist dann tatsächlich etwas in der Mitte, etwas von beidem. Jedenfalls ein Film, der einen so schnell nicht loslässt mit großartigen Schauspielern allen voran Colin Farrell. Also bitte, anschauen. Allerdings ist es vielleicht ganz gut, wenn man dann zuhause noch ein, zwei Folgen von etwas wirklich Lustigem hat, The Mindy Project etwa (btw danke an N. für die Empfehlung und DVDs)

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