Un petit peu de moi

Die erste wirkliche Hitzewelle des Jahres ist angerollt. Ich find’s toll, aber andere scheinen mit gereizten Nerven zu reagieren. Jetzt habe ich aber beschlossen, mich in solchen Fällen nur kurz zu ärgern und dann fröhlich weiterzuleben. Weil ändern kann man die Leute eh nicht, nur die eigene Reaktion. Und ja, ich fühle mich sehr erwachsen, wenn ich so etwas schreibe. Zurück zum Sommersonnenschein. Als solarbetriebenen Menschen freut mich, dass die Sonne vom Himmel brennt. Als Mensch mit genug entzückendem Sommergewand stört es mich weniger, dass ich mich mehrmals pro Tag umziehen muss. Wobei ich in meinem Rückkehr-Feng-shui-Declutter-Anfall scheinbar versehentlich ein paar meiner Lieblingsleiberln weggeben habe. Die müssen irgendwie in den falschen Stapel gerutscht sein. Wurscht. Zu spät. Was wollte ich sagen? Ach ja, Sonne, Sommer – alles gut. Ich habe es inzwischen auch geschafft einen neuen Lebenslauf zusammenstellen, mit dem ich optisch wie inhaltlich zufrieden bin. Das Schlimmste war allerdings das passende Foto zu schießen. Der Göttergatte und ich haben fast einen Tag gebraucht, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu liefern. Fast 500 Fotos nur damit ich schlussendlich vier habe, auf denen ich weder debil noch angefressen wirke noch grinse wie frisch lackiertes Hutschpferd. Aber wir wollen jetzt nicht weiter übers Arbeitsleben reden, sondern uns langsam aufs Wochenende eingrooven. Geht mit dem richtigen Soundtrack immer leichter. Die zwei Hübschen im Anhang sind meiner Meinung nach prädestiniert dafür, die Hintergrundmusik zum Sommer zu liefern. Fehlt nur noch ein Glaserl Rosé.

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