Einen Monat noch….

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In genau einem Monat ist Weihnachten und wie gewohnt bin ich jetzt schon in Grinch-Laune. Dass jeder freie Quadratmeter zwischen Transdanubien und Favoriten mit Punschhütten oder Standln mit oh so originalem Kunsthandwerk zugepflastert ist, wirkt zweifelsohne unterstützend für diese Stimmung. Dass dazwischen jetzt nicht mehr nur Horden von Touristen orientierungslos herumtapsen, sondern auch Einheimische in den unterschiedlichen Stadien des Angeschickertseins ebenso. Irgendetwas hat Weihnachten einfach, das bei mir einen emotionalen Beißreflex auslöst.

Zum einen die allgemeinen Umstände. Die überspannt-überladene Deko, fern jedes guten Geschmacks, die alles überzieht. Die immer gleichen Lieder egal wohin man geht, welchen Sender man einschaltet. Menschen zwischen Kaufrausch und Geschenkepanik, die durch die Straßen hecheln. Und alles unter dieser picksüßen vorweihnachtlichen Alkoholglocke, die sich spätestens ab Mitte November über die Stadt legt.

Zum anderen die privaten Implikationen. Das zu erwartende, weil oft genug erlebte, Drama. Der Eiertanz um die Befindlichkeiten der – möglichen- Protagonisten. Aber alles muss feierlich, ruhig, getragen sein. Weil es ist ja Weihnachten. Leichtigkeit hat hier nichts verloren.

Dabei gibt es durchaus Aspekte, die mich ansprechen. Ich packe irrsinnig gerne Packerln schön ein. Und manche Weihnachtslieder taugen mir wirklich. Und man will ja mit seiner mangelnden Vorfreude anders Gestimmten auch nicht in die Weihnachtsuppe spucken. Irgendwie. Und vielleicht hellt sich die Stimmung ja noch auf. In dem Sinne: In genau einem Monat ist Weihnachten. Olé, olé.

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