Paris, mon amour

Na gut, so innig und pathetisch wie in der Überschrift sehe ich meine Beziehung zu Paris zwar nicht, aber es klingt halt gut. Und irgendwie lässt sich mein mittlerweile fünfter Besuch innerhalb von eineinhalb Jahren so besser erklären. Es ist zumindest besser als “Mit dem TGV sind’s nur zwei Stunden”, was ja für Strasbourg gestimmt hat. Und tatsächlich ein sehr gutes Argument war, in die Stadt an der Seine zu fahren.

Nachdem der Göttergatte und ich letztes Jahr meinen Geburtstag in Paris verbracht haben, wollte ich auch dieses Jahr wieder wohin fahren. Rom stand ganz oben auf der Liste, oder vielleicht eine andere italienische Stadt. Oder London. Zu teure Flüge, keine gute Möglichkeit der Anreise oder nur noch freie Plätze im 6er-Liegewagen (und dafür bin ich echt zu alt) oder auch das Wetterargument (London) haben unser Augenmerk wieder auf Paris gelenkt. Und ich bin wirklich froh. Bis auf Samstag war es supersonnig. Ideal also um es den Parisern gleich zu tun und sich auf deren liebste Beschäftigungen zu konzentrieren: lesen und Leute schauen im Park und essen/trinken und Leute schauen im Bistro. Ach, so lässt es sich leben. Ein bisschen mehr Kultur haben wir uns dann doch auch gegönnt. Ein Ausflug nach St. Denis zu den Königsgräbern war dabei und ein Spaziergang durch ein paar der noch übriggebliebenen Passagen. Und etwas weniger Kultur in einem Ausflug in die Galeries Lafayettes am Boulevard Haussmann. Ehrlicherweise kann ich mir nicht vorstellen, dass noch sonderlich viele Asiaten (Chinesen?) in Asien sind. Die sind mir alle in den Galeries vor den Füßen herumgestiegen. Ansonsten hab ich mich wieder durch möglichst viele Croissants und Salade de chèvre chaud gekostet. Den Louvre haben wir auch diesmal nicht geschafft. Zu blöd auch, dann müssen wir wiederkommen.

 

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