Na, geht doch

Teil einer kleinen, vielleicht sogar elitären Gruppe zu sein, etwas Besonderes also, nicht Alltägliches, das klingt doch schön. Also nicht, dass ich jetzt einen Platz bei den Freimaurern anstrebe (Nehmen die Frauen? Nein? Sexistisches Pack.) oder eine Mitgliedschaft bei einem Business Zirkel oder Mrs. Sporty. Aber bis vor Kurzem gehörte ich noch zu den Menschen, die sich mit der klingenden Bezeichnung “Expat” schmücken durften. Und jetzt aufeinmal soll ich wieder ganz normal sein? Da muss es doch was geben! Tja, die Antwort wurde so zufällig wie leicht gefunden. Man muss nur einmal ins Kino gehen. Also ins richtige. Mit dem richtigen Film. Und schwupps: Schon kann man sich neu zuordnen. Mesdames, Messieurs, je vous présente: die Gruppe der Frankophilen. Die ziehen sich jetzt nicht in einen gemütlichen Club mit speckigen Lederfauteuils, holzvertäfelten Wänden, deckenhohen Bücherregalen, grünen Leselampen und Whisky zurück. Wobei ich das ja nicht ganz unangenehm finden würde. Ich glaube, das Ambienete würde mir stehen. Dieser Menschenschlag fröhnt seiner Liebe nicht im Geheimen. Oh, non, non, non! Soll ja jeder wissen, dass man ein paar Brocken Französisch versteht (für den Rest gibt’s die Untertitel). Und auf den ersten Blick wirken die Mitglieder recht umgänglich. Ich denke, ich werde mich hier wohlfühlen. Und für alle potentiellen Mitglieder oder Menschen, die einfach einen unglaublich bezaubernden Film schauen wollen (den es auch in einer deutschen Version gibt), hier der Trailer zu “Le gout des merveilles” (Als “Birnenkuchen mit Lavendel” in den österr. Kinos. Naja.)

Dystopie mit Hummer

Herbstln tut’s. Das bedeutet nicht nur bunte Blätter, die es hier tatsächlich massig gibt. Sondern auch Nebel und kürzere Tage. Die perfekte Zeit also, sich wieder öfter ins Kino zu setzen. Damit das Warten auf die nächsten Sternenkriege nicht zu lang wird, gibt es einstweilen auch schon ein paar sehenswerte Filme. Letzte Woche war Crimson Peak dran. Und ja, ich habe einige Zeit hinter meinem Schal verbracht. Ich bin da ja doch etwas zart besaitet. Wer ein bisschen gothic Grusel mag, ist hier gut aufgehoben. Gestern dann also The Lobster. Die Inhaltsangabe hat nach düsterer Dystopie geklungen: In der nahen Zukunft darfst du nur noch als Paar existieren. Alle Singles werden in das sogenannte Hotel gebracht, wo sie 45 Tage Zeit haben, einen neuen Partner, eine neue Partnerin zu finden. Gelingt ihnen das nicht, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und in die Wildnis geschickt. Ein paar ist es aber geglückt zu entkommen. Sie leben in den Wäldern und nehmen Entflohene gerne auf. Aber halt nach ihren Regeln. So weit, so bedrückend. Der Trailer hat dann aber doch schwarzhumorige Momente gezeigt, was für mich dann schlussendlich das Verkaufsargument war. Mit reiner Hoffnungslosigkeit kann ich nicht umgehen. Was man zu sehen bekommt ist dann tatsächlich etwas in der Mitte, etwas von beidem. Jedenfalls ein Film, der einen so schnell nicht loslässt mit großartigen Schauspielern allen voran Colin Farrell. Also bitte, anschauen. Allerdings ist es vielleicht ganz gut, wenn man dann zuhause noch ein, zwei Folgen von etwas wirklich Lustigem hat, The Mindy Project etwa (btw danke an N. für die Empfehlung und DVDs)

Guilty pleasure

Laut dem allwissenden Online-Nachschlagewerk ist ein guilty pleasure etwas, – als Beispiel werden Serien, Filme, Fast Food genannt – das man mag, obwohl die Allgemeinheit es nicht sehr schätzt. Ein interenettes Wörterbuch schlägt kurzum vor: Etwas, das du magst, obwohl du weißt du solltest nicht. Die Übersetzung ist dann noch schlimmer. Da heißt es gleich “Laster” oder etwas weniger schlimm “heimliches Vergnügen”. Macht etwas also mehr Spaß weil man es heimlich macht? Kann schon sein. Mein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis verhindert Derartigkeiten allerdings in den meisten Fällen und außerdem wird damit ja auch impliziert, dass ein gewisses Maß an sich Schämen angebracht wäre – wie ja auch der englische Ausdruck impliziert. Da mir jetzt auf die Schnelle aber auch keine bessere Bezeichnung einfällt, lasse ich das einmal so stehen. Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Ich schäme mich keineswegs für meine mehr oder weniger heimlichen Vergnügen, ohne sie käme ich mir unvollständig vor:

Ich liebe gut geschriebene historical romance novels und ich kann bei Dirty Dancing und French Kiss mitreden. Ich genieße jeden einzelnen Löffel Nutella, den ich direkt aus dem Glas esse. (Ganz wichtig dabei ist es allerdings, das Glas immer wieder zu verschließen, zurück ins Regal zu stellen und aus dem Raum zu gehen. Allein die Kalorien, die beim Hin- und Hergehen verbrannt werden rechtfertigen einen zusätzlichen Löffel.) Ich brauche meine monatliche Dosis Hochglanzmagazine, die ich am Samstag- oder Sonntagnachmittag eingerollt im Ohrensessel/am Sofa lese. Ohne frischen Blumenstrauß ist mein Schreibtisch nicht komplett und ich bin bereit zu viel Geld dafür auszugeben. Ich werde immer eine Rechtfertigung finden, warum ich dieses eine Paar Schuhe noch dringend gebraucht habe. Das beste Kinoessen sind Nachos mit Käsesauce. Ich finde diese Model-Such-Shows einfach herrlich unterhaltend und kann währenddessen sämtliche Gedanken an Feminismus ausblenden. Ich liebe es Sportsachen zu kaufen, egal ob für Yoga, Laufen oder Wandern. Ich werd’ da immer ganz fipprig. Mein neuestes Vergnügen ist ein das Rachel Zoe Project. Die liebe A. hat mir schon vor einer ganzen Weile davon erzählt und jetzt bin ich irgendwie drübergestolpert und tatsächlich hängen geblieben. Unser aller liebste Video-Plattform bietet alle Staffeln zum entspannten Binge-Watching. Worum’s geht? Naja, da ist Rachel Zoe, die über-Promi-Stylistin, ihr Mann, ihre Mitarbeiter, die Mode und viel Drama, Baby. Im Prinzip haben alle einen ziemlichen Hau und das macht es schon unglaublich lustig. Für die Tage im Leben, wenn man leichte und fluffige Unterhaltung braucht.


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Musikalische Peitschenhiebe

Das Oscar-Filme-Schauen geht lustig weiter und ich bin sehr froh, dass ich diesen Film noch erwischt habe, bevor er wieder aus den Kinos verschwindet. In Whiplash geht es um einen jungen Jazz-Schlagzeuger, der zu den Besten gehören will. Einen Schritt hat er schon geschafft: Er ist an einem der renommiertesten US-Konservatorien aufgenommen worden. Der nächste Schritt folgt bald: Der berühmt-berüchtigte Leiter der Studio Band, die an diversen Wettbewerben teilnimmt und als Karrieresprungbrett gilt, holt ihn an Board. Einerseits natürlich großartig, andererseits hat der Gute seine ganz eigenen Unterrichtsmethoden. Er treibt seine Schüler an, bringt sie an ihre Grenzen und darüber hinaus. Und das nicht unbedingt auf die liebe und nette Art, was wohl sehr der Realität der Profimusiker entspricht. Was soll ich sagen, der Film ist einfach großartig, was nicht zuletzt an den beiden Darstellern Miles Teller als Drummer Andrew und J.K. Simmons als Lehrer Fletcher liegt. Letzterer hat vollkommen zurecht den Oscar als bester Nebendarsteller bekommen und warum ersterer nicht einmal eine Nominierung gekriegt hat, weiß kein Mensch. Das Zusammenspiel der beiden ist umwerfend. Der Film gibt einen grandiosen Einblick in die Welt der (angehenden) Profimusiker: Wie weit ist jemand bereit ist für seinen Traum zu gehen? Was gibt er dafür auf? Was erträgt er? Und wie kriegt man das Beste aus einem Musiker heraus? Durch Grausamkeit und Erniedrigungen? Alle, die einmal auf einer Musikschule waren, sollten sich den Film anschauen und im besten Fall froh sein über die eigenen Lehrer. Und sie und alle anderen sollten einen mitreißenden Film mit herausragenden Schauspielern genießen.

Genie und Wahnsinn

Sagt’s, bilde ich mir das ein oder gibt es jedes Jahr mehr Filme, die als bester Film für die Oscars nominiert sind? Heuer sind es ganze acht. Das erschwert mir natürlich meine selbstgestellte Aufgabe, einen Großteil vor der Preisverleihung zu sehen. Vor allem wenn viele gar so knapp davor – wenn überhaupt – rauskommen. Aber seit gestern Abend bin ich wieder einen Schritt weiter. Am Programm stand “The Imitation Game”. Oberflächlich geht es darin um die Entzifferung der mittels der Enigma-Maschine verschlüsselten deutschen Funksprüche während des Zweiten Weltkrieges. Die britische Regierung setzt eine Gruppe von Mathematik-Genies und Kryptographie-Experten – allen voran einen gewissen Alan Turing – darauf an, den Nazi-Code zu brechen. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Und eine spannende Geschichte. Wenn man ein bisserl genauer hinschaut, geht es aber natürlich vor allem um Alan Turing selbst. Ein Mathematik-Genie, der die sogenannte Turing-Bombe ersonnen hat – die Maschine, die die Entschlüsselung erst möglich gemacht hat. Im Film bekommt er autistische Züge, was möglicherweise nicht den Fakten entspricht. Fakt ist aber Turings Homosexualität.

(Kleiner SPOILER: wegen der ihm Anfang der 50er Jahre der Prozess gemacht wurde. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, hat er der chemischen Kastration zugestimmt, die ihn in Depressionen gestürzt hat und möglicherweise zum Selbstmord im Jahr 1954 geführt hat. (SPOILER ENDE)

Es ist die Geschichte eines Besessenen, eines Getriebenen und der gute Mr. Cumberbatch ist wirklich ganz großartig in der Rolle. Ich finde es ja immer bewundernswert, wenn sich Schauspieler so hinter eine Rolle zurücknehmen können (erinnert sich wer an den meine Zeilen zum Hawking-Film?), wenn die Gesten, die Mimik, ja sogar die Stimme sich verändert und man die spielende Person gar nicht mehr wahrnimmt. Und das ist hier ganz klar der Fall. Also von meiner Seite her, ist die Oscar-Nominierung hoch verdient. Allerdings verdient Eddie Redmayne für seine Hawking-Darstellung den Preis noch mehr. Auch die übrige Darsteller-Riege versetzt mich in Verzückung: Mark Strong, Charles Dance, Matthew Goode – was kann da schon schief gehen. Und ja, Keira Knightley hält sich mit ihren Riesenrehaugen zurück und ist auch nicht schlecht. Also, Freunde der hervorragenden Kinokost: Bitte anschauen.

Stephen

Die Oscarverleihung nähert sich mit Riesenschritten und ich hab nur einen sehr kleinen Teil der nominierten Filme gesehen. Wieder einmal. Ein bisschen aufgeholt hab ich gestern. Und zwar mit einem unglaublich großartigen Film: “The Theory of Everything” erzählt die Geschichte von Stephen Hawking und seiner (ersten) Frau Jane Wilde. Hawking studiert Anfang der 60er Physik in Cambridge als er der Literaturstudentin begegnet und sie sich ineinander verlieben. Und dann kommt die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose oder ALS (Ice Bucket Challenge, anybody?), bei der die für die Muskelbewegungen verantwortlichen Nervenzellen langsam absterben. Man gibt ihm noch zwei Jahre zu leben. Jane bleibt bei ihm und gemeinsam kämpfen sie sich durch die Krankheit, durchs (Familien)-Leben. Manchmal erfolgreich, dann wieder nicht. Ein Film über persönliche Tragödien und die Härte des Lebens aber auch über Hoffnung und die Kraft, die jedem innewohnt. Ich bin ja generell sehr nah am Wasser gebaut und bin schon beim Trailer in Tränen ausgebrochen. Überflüssig zu sagen, dass mir praktisch den ganzen Film Tränen runtergelaufen sind. Der Film berührt, bewegt und das auch noch lange nach dem Schauen. Die Wirkung hält an. Und das liegt nicht nur an der Lebensgeschichte von Hawking aber auch von Jane sondern auch ganz stark an der Umsetzung. Felicity Jones ist umwerfend als Jane Wilde später Hawking, der nicht zugetraut wird, dass sie mit der Krankheit, mit einem Leben mit Stephen zurecht kommt, die aber eine unglaubliche Stärke in sich trägt. Die aber auch erkennen muss, dass der Wille allein oft nicht reicht und das Leben immer wieder Haken schlägt. Und Eddie Redmayne als Stephen Hawking ist unglaublich und hat meiner Meinung nach vollkommen zurecht den Golden Globe und x andere Preise erhalten. Und ich hoffe wirklich sehr, dass er auch den Oscar kriegt. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich von den Mitnominierten bisher nur Ralph Fiennes in The Grand Budapest Hotel gesehen habe – wunderbar aber Redmayne ist in dieser Rolle einfach um Klassen besser.) Nicht nur, weil es erstaunlich ist, wie sehr er hinter dieser Rolle verschwindet, sich – gewiss auch Dank gutem Make- ups – körperlich verändert. Er schafft es die ganze Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung, die Hawking sicher empfunden haben muss, zu vermitteln, ohne das es jemals ausgesprochen wird. Und im Laufe des Films ist er zunehmend auf seine Mimik beschränkt, auf kleinste Zuckungen der Augenbrauen. Das geht echt unter die Haut. Genauso spürt man aber auch, dass das ein zutiefst positiver Mensch ist, mit einem herrlichen Sinn für Humor und der sich vom Verfall seines Körpers nicht von den schönen, den ihm wichtigen Dingen ablenken lässt. Also bitte, wenn ihr einen Film noch schnell vor den Oscars anschauen wollt, dann diesen.

Und um die Stimmung etwas aufzuheitern, spricht Eddie Redmayne über seine Begegnung mit Stephen Hawking.

Und wer ein langes Interview, das auch noch einen herrlichen Liam Neeson bereithält, sehen will und kurz einmal ein Stünderl Zeit hat, der klicke hier drauf.

Hungrig?

Vorweihnachtszeit heißt nicht nur der Hobbit ist da sondern auch, dass der erste Teil vom letzten Teil der Hunger Games-Reihe im Kino ist. Ich bin ja total zufällig zu den Büchern gekommen und war sehr zu meiner Überraschung wirklich begeistert. Jugendbücher ohne Vampire im Hormonüberschwang – ja, das gibt’s auch. Spannende Dystopie, mehrdimensionale Charaktere, Dialoge bei denen sich einem nicht die Nackenhaare aufstellen. Schön. Und die Verfilmungen sind auch tatsächlich gelungen. Dass man den letzten Band in zwei Teilen bringt muss scheinbar sein. Sei’s drum. Die Geschichte gibt genug her. Wer also vor Weihnachten nicht jeden Abend mit Gepunsche beschäftigt ist, kann ja einmal im Kino seiner Wahl vorbeischauen und was wirklich Gutes anschauen.

Aber Vorsicht. Manche Mitmenschen finden es ganz furchtbar irritierend, wenn man es wagt sich während der Kinowerbung zu unterhalten. Nicht während den Vorschauen. Während der Werbung. Gut, so manch eine braucht halt Ruhe, um den Coca Cola Weihnachtsmann zuzuschauen.

Second best

The Best Exotic Marigold Hotel ist einer der bezauberndsten und lustigsten Filme ever. Ein echtes Feelgood-Movie ohne platt zu sein. Aber was soll schon rauskommen wenn Judi Dench, Maggie Smith und Bill Nighy in einem Filmen zusammenkommen? Jetzt ist die lebensfrohe Pensionisten-Hotel-WG zurück. Wobei jetzt ist vielleicht übertrieben. Wir müssen noch bis nächstes Jahr warten, bis The Second Best Exotic Marigold Hotel ins Kino kommt. Was zum Hinfreuen also. Und die Dowager Duchess, pardon, Muriel aka Maggie Smith hat noch immer die besten Sätze.

Sommerliches Unterhaltungskino

Gestern hab ich’s nach gefühlten und auch tatsächlichen Ewigkeiten wieder ins Kino geschafft. Zu sehen gab’s “Can a song save your life?”. Der offizielle Starttermin ist erst im August, aber wie’s der Zufall so will, hab ich den Film schon vorab sehen dürfen und kann ihn an dieser Stelle nur wärmstens ans Herz legen. Worum’s geht? Die Heldin, selbst talentierte Singer/Songwriterin, begleitet ihren Liebsten von Groß Britannien nach New York, weil seine Karriere grad am Abheben ist. Dann findet er aber eine neue Liebste und lässt sie sitzen. Auftritt Held: Abgehalfterter Musikmanager/produzent der gerade aus seiner eigenen Firma geworfen wurde. Er erkennt ihr Talent und will sie groß rausbringen. Klingt jetzt alles vielleicht nicht so megamäßig umwerfend und könnte ganz schnell in fiese Klischees abgleiten. Tut es aber nicht. Tatsächlich ist der Film ein absolut bezauberndes feel-good-movie mit tollen Schauspielern, wirklich guter Musik, bei der man zumindest mit dem Fuß mitwippen muss. Also wer sich dann einmal einen netten, unterhaltsamen aber nicht anspruchslosen Sommerfilm gönnen will: Bitte anschauen. (PS: Nicht schrecken: Der Filmtitel war wurde von Begin again geändert)

Hustle and Bustle

Wenn ihr einen Film in diesem Monat im Kino sehen wollt, dann geht doch bitte in American Hustle. Gestern gesehen und nach wie vor restlos begeistert. Und bitte, ich bin da nicht alleine mit meiner Meinung (jetzt einmal abgesehen von den ganzen Oscar-Nominierungen und so). Die liebe A. und mein Lieblings-W. haben auch geschwärmt. Angefangen von den herrlich lächerlichen Frisuren (Ich glaub, ich habe noch keinen Film gesehen, in dem so oft Lockenwickler getragen wurden. Und nicht unbedingt nur von Frauen. I’m looking at you, Bradley Cooper!), über die Aufmachungen (Keine Ahnung, wie es Amy Adams mit diesen Ausschnitten ohne Nippelblitzer durch den Film geschafft hat.) und die körperlichen Veränderungen (Christians Bales Wampe ist großartig. Damit passt er nicht ins Batman-Kostüm.) ist das ganze ein lacheninduzierender Augenschmaus. Und dann kommen noch so Kleinigkeiten wie ein geniales Drehbuch mit großartigen Dialogen und ein Schauspiel-Ensemble in Hochform, das sichtlich Spaß gehabt hat dazu. Und voilá: Einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe. Also bitte, anschauen. Unbedingt.

Und für alle, die sich wie meine media naranja schwer tun, Schauspielerinnen auseinander zu halten (Hey, ich sollte wohl froh sein, dass er mich noch nicht verwechselt hat. Meines Wissens nach zumindest.) Amy Adams spielt nicht Donna Paulsen in Suits. Und ja, scheinbar hat Hollywood mehrere Rothaarige mit spitzer Nase. Andererseits sollte ich an dieser Stelle wohl froh sein, dass dem lieben W. nicht aufgefallen ist, dass eine weitaus mehr Oberweite hat als die andere. Tja.

Nur zum Vergleich: Donna