Seit ich ein Kind hab

Also alles kann ich so ja (noch?) nicht unterschreiben aber es ist schon sehr, sehr realitätsnah. Ähem.

Vielleicht sollte auch noch angefügt werden, dass seit ich ein Kind hab, ich vom Weltgeschehen praktisch nichts mehr mitkriege (Was aber möglicherweise an meiner Prioritätensetzung liegt. Denn die Zeit, die mir fürs Lesen bleibt, nutze ich lieber für Bücher als Zeitungen.) und die Waschmaschine im Dauerbetrieb läuft. Und dass….Aber das ist ein Thema für einen zweiten Eintrag.

Un petit peu de moi

Die erste wirkliche Hitzewelle des Jahres ist angerollt. Ich find’s toll, aber andere scheinen mit gereizten Nerven zu reagieren. Jetzt habe ich aber beschlossen, mich in solchen Fällen nur kurz zu ärgern und dann fröhlich weiterzuleben. Weil ändern kann man die Leute eh nicht, nur die eigene Reaktion. Und ja, ich fühle mich sehr erwachsen, wenn ich so etwas schreibe. Zurück zum Sommersonnenschein. Als solarbetriebenen Menschen freut mich, dass die Sonne vom Himmel brennt. Als Mensch mit genug entzückendem Sommergewand stört es mich weniger, dass ich mich mehrmals pro Tag umziehen muss. Wobei ich in meinem Rückkehr-Feng-shui-Declutter-Anfall scheinbar versehentlich ein paar meiner Lieblingsleiberln weggeben habe. Die müssen irgendwie in den falschen Stapel gerutscht sein. Wurscht. Zu spät. Was wollte ich sagen? Ach ja, Sonne, Sommer – alles gut. Ich habe es inzwischen auch geschafft einen neuen Lebenslauf zusammenstellen, mit dem ich optisch wie inhaltlich zufrieden bin. Das Schlimmste war allerdings das passende Foto zu schießen. Der Göttergatte und ich haben fast einen Tag gebraucht, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu liefern. Fast 500 Fotos nur damit ich schlussendlich vier habe, auf denen ich weder debil noch angefressen wirke noch grinse wie frisch lackiertes Hutschpferd. Aber wir wollen jetzt nicht weiter übers Arbeitsleben reden, sondern uns langsam aufs Wochenende eingrooven. Geht mit dem richtigen Soundtrack immer leichter. Die zwei Hübschen im Anhang sind meiner Meinung nach prädestiniert dafür, die Hintergrundmusik zum Sommer zu liefern. Fehlt nur noch ein Glaserl Rosé.

Bussi, Baby

Es gibt so Bands, die machen echt gute Musik. Man hört sie im Radio, ist begeistert, kauft die CD und dann hat man die Gelegenheit, auf ein Konzert zu gehen – und danach wünscht man sich, man hätte es gelassen. Denn auch wenn sich die Musik vielleicht anhört, als ob die Band die ersten paar Jahre ihres Bestehens in versifften Clubs und Kellerlöchern verbracht haben, wo sie für ein Gulasch und ein Bier gespielt haben und dabei die Leute derart begeistert haben, dass am Ende des mühsamen Weges dann doch eine Platte herausgeschaut hat, der Schein kann trügen und den Musikern das Konzept der Interaktion mit dem Publikum  ein vollkommen unbekanntes sein. Da ist man besser und billiger mit der CD dran. Und ja, diese Enttäuschung, die mir Mando Diao in meinen Studentinnenjahren beschert hat, hab ich vielleicht noch nicht ganz überwunden. Und ich gehe leider immer mit ein bisserl einer Angst in ein Konzert von einer Band, die ich gut finde. Die Sorgen hätte ich mir bei Wanda allerdings sparen können. Wir haben uns am Sonntagabend den Tatort gespart und sind ins relativ nahe Karlsruhe gegurkt, um die Wiener Band zu sehen. Und so mitten unter Deutschen haben wir ein Stückerl Heimat gefunden. Das war schon sehr nett. Und wer sich einen Konzertbesuch überlegt: Das zahlt sich auf jeden Fall aus. Die fünf haben sichtlich Spaß auf der Bühne und freuen sich, so denke ich, tatsächlich, dass da Leute gekommen sind, um sie anzuhören. Und weil so ein verregneter Dienstag mit dem richtigen Soundtrack besser zu ertragen ist, hier ein kleines Lied. Amore, meine Lieben, Amore!

Vom Kreativsein mit Steinen und Tangeln mit Folie

Ich bin ja wirklich leicht zu unterhalten, aber ich denke der Buchtitel “ZenStones – Mandalasteine zum Entspannen und Kreativsein” hat auch für Menschen, denen viel schwerer ein Lächeln abzuringen ist, Potential. Wem die schnöden Steine zu wenig Herausforderung sind kann sich übrigens auch “Zengami Color – Ausmalen und falten zum Entspannen und Glücklichsein” oder “Zengami Tangle-Tanglen und falten zum Entspannen und Glücklichsein” oder meinen absoluten Favoriten “ZenJEWELS- Auf magischer Shrinky-Folie tangeln und ausmalen” zulegen. Wenn etwas magisch ist, bin ich dabei. Ah, Sternenstaub und Einhornhaar! Wenn ich jetzt noch herauskriege was eine Shrinky-Folie ist und was man beim Tangeln so macht, steht meiner Kreativität und meinem Glücklichsein nichts mehr im Weg. Einstweilen muss ich halt auf Altbewährtes zurückgreifen: Musik, mit Mademoiselle Muz spielen, Otterbilder und Sneezing Panda.

Man möchte ja nämlich glauben, dass so ein Urlaub in südlichen Gefilden total lange nachwirkt. Aber wenn sich die Sonne seit Anfang des Monats exakt zweimal gezeigt hat, hilft es auch nix, dass man einen Monat vorher eine Woche lang durchgehend Vitamin D produzieren konnte. Von wegen Akkus aufladen, das ist mehr so wie ein Blitz – hat zwar superviel Energie aber zum speichern halt oasch. Wobei das jetzt nicht heißen soll, dass das umsonst war. Da muss man ja aufpassen, sonst liest der Göttergatte das und denkt sich: “Wenn lange Sonne keinen nachhaltigen Effekt, dann sparen wir uns in Zukunft die acht Stunden Flug.” Weil der Effekt ist ja da, aber eine Woche Sonne steht gegen drei Wochen Wolkendecke. Das ist ja einfachste Mathematik. Das kann sich nicht ganz ausgehen.

Jetzt wird hier aber nicht (schon wieder) Selbstmitleid versprüht, keine Sorge. Geht sich zeitlich auch gar nicht aus, ich hab’ nächste Woche eine Abgabe. Otterbilder und Sneezing Panda könnt ihr selber finden und die Mademoiselle kann ich nicht verborgen, aber die richtige Musik zum Einschwingen ins Wochenende, die kann ich liefern. Et voilá!

Prochain arrêt: Lyon

Ein neues Wochenende, ein neues Reiseziel. Hach klingt das globetrotterisch auch wenn es nur zwei Stunden oder so mit dem TGV sind. Jedenfalls geht’s nach Lyon aber diesmal mit einem sportlichen Hintergrund. Der Göttergatte möchte dort nämlich den Halbmarathon laufen. Wie sich herausgestellt hat, ist der GG ja am besten für ein Reiseziel, vor allem eines, das ihm eher unliebsam ist, zu begeistern, wenn dort ein Lauf stattfindet. So sind wir im Frühjahr ja auch in Paris gelandet, eine Stadt, die ihm inzwischen auch bezaubert (meine Worte, nicht seine.). Jetzt also Lyon. Und weil so ein Lauffieber ja ansteckend ist, hab ich mich da auch gleich für den 10K-Lauf angemeldet. Ich fürchte nur, dass es an diesem Wochenende meine Nase ist, die am schnellsten läuft. Na, man wird sehen. Als Einstimmung fürs anstehende Wochenende kommt hier schon einmal der passende Happy-Sound mit einem Hauch Nachdenkanregung.

Preiselbeerig

Wann genau merkt man, dass man alt ist? Wenn auf MTV unter “Papas de Rock” Bands gespielt werden, die man früher – als man also noch jung war – gehört hat. Wie Garbage oder die Cranberries. Das Gute an der Sendung war allerdings, dass ich wieder an ein paar echt gute Lieder erinnert worden bin. Und mit folgendem wünsche ich euch einen wunderschönen Mittwoch.

Immer mit der Ruhe

Wisst ihr welche Sätze ich im Französischkurs gefühlt am öftesten höre? “Il n’y a pas de systeme. Il n’y a pas de règle. On apprend.” Na, schmeck’s. An Tagen also, an denen ich überzeugt bin, dass das mit mir und dieser Sprache sowieso nix mehr wird, brauche ich den richtigen Soundtrack, um die Lernunterlagen nicht gegen die Wand zu pfeffern. Und auch wenn mir zuerst einmal Prodigy in den Sinn gekommen ist (Smack my B*itch up würde sich anbieten), bin ich dann doch zu etwas Ruhebringenderem übergegangen.

Die da?

Wenn man nach Hause kommt und den Göttergatten beim föhnen seiner Unterwäsche vorfindet, dann ist es a) Winter und die media naranja hat Sehnsucht nach ein bisschen Wärme; hat sich b) jegliche Romantik aus der Beziehung verflüchtigt; c) die dringend benötigte Wäsche noch nicht trocken oder d) das einfach nur unglaublich lustig. Meine Option war natürlich d), was mit eine hochgezogene Augenbraue eingebracht hat, aber bei sowas bin ich recht teflonös. Na jedenfalls ist mir eingefallen, dass der GG und ich vor ein paar Wochen ja anlässlich seines Geburtstags zusammengesessen sind und – möglicherweise unterstützt von einem Flascherl Wein – die brillante Idee hatten, alle Lieder mit Frauennamen aufzulisten. Hauptsächlich geht es um Pop/Rock-Liedgut, mit Molly Malone hat sich aber auch etwas Folkloristisches eingeschlichen und auch ein paar Schlager sind dabei. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollkommenheit und kann gerne ergänzt werden. Die Liste wurde übrigens nicht nachrecherchiert, deshalb die Fragezeichen bei den Interpreten.

Anna – Die Schröders

Bettina – Wolfgang Ambros

Claudia – Die Ärzte

Corinna, Corinna – Wolfgang Ambros

Delilah – Tom Jones

Diana – Paul Anka

Edeltraud – Hans Söllner

Wenn die Elisabeth – Max Raabe

Die fette Elke – Die Ärzte

Emanuela – Fettes Brot

Gabi – Die Ärzte

Gloria – Mando Diao

Hildegard – EAV

Julia bzw Josephine – Chris Rhea

Julie – Grönemeyer

Leila – Eric Clapton

Lisa – Schröders

Lola – Kings

Lucy in the Sky – Beatles

Mandy – Barry Manilow

Ave Maria – David Bisbal

Matilda – Harry Belfonte

Michelle – Beatles

Molly Malone

Nikita – Elton John

Skandal um Rosi – Spider Murphy Gang

Roxanne – Police

Was Ruth tut – Max Raabe

Sabrina – ???

Salome – Chayanne

Silke – Bürger Lars Dietrich

Oh, Susannah – ???

Susi – Grönemeyer

Uschi – ???

Veronika, der Lenz ist da

Yvonne – ???

Und welches Lied fasst alle Frauen in Songs zusammen? Genau: She’s always a woman to me.

Feuerherz

Und wieder eine Folge in der beliebten Serie “Soundtrack of my Life”. Ich hab von der Guten noch nie was gehört gehabt, bis ich das Lied zufällig als Hintergrundmusik bei einem anderen Video gehört habe. Die ganze Geschichte dazu ist weder aufregend noch kurz als hier einfach das Lied für den Tag. Oder die Woche. Weil’s auch so gut passt für einen regenwolkenlastigen Frühlingstag.

Dein Lied

Kinder, ich bin grad über einen wirklich großartigen Link gestolpert. Hier könnt ihr ganz einfach das Lied herausfinden das am Tag eurer Geburt die Nummer eins war (Also zumindest in den USA). Mein Geburtstagslied ist Arthur’s Theme (Best That You Can Do) von Christopher Cross. Der Name und Titel hat mir so gar nichts gesagt, aber beim Anhören wurde mir klar, dass das eines der furchtbarsten weil fadesten Lieder der 80er ist, das aus unerfindlichen Gründen nach wie vor seinen Weg in die Radiostationen findet. Aber was soll’s. Lustig ist die Seite auf jeden Fall. Und ich wurde übrigens vor 17,538,415 geboren. Auch schön.